

Kinder und Jugendliche
Bei Kindern und Jugendlichen betrachten wir Sprache, Kommunikation und Schlucken immer im Zusammenhang mit ihrer Entwicklung.
Eine umfassende evidenzbasierte Diagnostik hilft uns dabei, die sprachlichen Fähigkeiten des Kindes genau zu erfassen und die Therapie individuell, entwicklungsorientiert, effektiv und effizient zu gestalten.

Behandlungsbereiche
Primäre Sprachentwicklungs-störung
Nicht altersgerechte sprachliche Fähigkeiten z.B. Wortschatz, Grammatik und Sprachverständnis
Sekundäre Sprachentwicklungs-störung
Im Zusammenhang mit einer Grunderkrankung / Entwicklungsbeeinträchtigung, z.B. Autismus oder Mutismus
Aussprachestörung
Einzelne Laute oder Lautverbindungen werden nicht korrekt gebildet oder verwendet, z.B. statt [k] wird [t] gesprochen
Myofunktionelle Störung und viszerale Schluckmuster
Zusammenspiel von Muskulatur und Sensorik im Mund-/Gesichtsbereich ist beeinträchtigt mit Auswirkungen
auf z.B. das Schlucken oder die Aussprache
Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungs-störung
Die Verarbeitung und Wahrnehmung gehörter Informationen ist beeinträchtigt, wodurch auch Probleme beim Schreiben und Lesen auftreten können
Mutismus
Sprechhemmung, bei der Kinder und Jugendliche in bestimmten Situationen nicht sprechen, obwohl sie grundsätzlich sprechen können
Autismus
Im Autismus-Spektrum können Sprache, Kommunikation und soziale Interaktion unterschiedlich und individuell ausgeprägt und beeinträchtigt sein
Verbale
Entwicklungs-
dyspraxie (VED)
Die Planung und Koordination von Sprechbewegungen ist beeinträchtigt, wodurch die Aussprache und Verständlichkeit erschwert sein kann